Was sind die verschiedenen Softwares, die in Rapid Prototyping verwendet werden?

Was sind die verschiedenen Softwares, die in Rapid Prototyping verwendet werden?

Es gibt verschiedene Softwares zur 3D-Modellierung. Diese werden in Bereichen wie Bau-, Architektur-und Ingenieurwesen  sowie im Rapid Prototyping eingesetzt.

Unterschiede zwischen Software und Dateiformaten: im Rapid Prototyping verwenden wir die sogenannte CAD-Software (Computer Aided Design). Letztere unterstützen Produktionsformate wie z. b. STP-, Step-und IGS-und Design-Formate wie STL. Diese Formate werden von Software-Verlagen entwickelt. DWG-und DXF-Software sind z. b. industrielle Formate von AutoCAD. Die Art und der Detaillierungsgrad der Informationen der Verschiedenen Programme unterschieden sich. So sind die Daten auf DWG-Formate relativ klein. Die am häufigsten verwendete Prototyping-Software sind: SketchUp, AutoCAD, SolidEdge und SolidWorks.

Anwendungen: neben der Visualisierung des innen-und Außenbereiches der Teile, ihrer räumlichen Darstellung und der Dimensionsmessung bietet die Software auch verschiedene Anwendungen. So ist es möglich mehrere Teile via 3D zusammen zu fügen. Zum Beispiel ist es möglich, einige Teile und Bereiche der Stücke zu verschieben und zu trennen, oder die Winkel zu berechnen, um die Durchführbarkeit der Projekte besser analysieren zu können.

Produktion: die 3D-Dateien der Software werden für die Herstellung der Teile verwendet. Sie dienen der Maschine als Basis, um die Bewegung und Rotation der Fräsmaschine in der CNC-Bearbeitung zu lenken und die Ausrichtung der harzschichten im 3D-Druck zu bestimmen.

Einschränkungen: Die Software ermöglichen meist nur vereinfachte Darstellungen der Teile. Sie sind in der Regel idealisiert, das bedeutet, dass die Darstellungen mögliche Spuren der Fertigung oder Eigenheiten des Materials nicht berücksichtigt. Digitale Darstellungen können daher nicht immer in reale Prototypen umgesetzt werden. So ist die digitale Montage von Teilen nicht immer in der Realität umsetzbar, wenn beispielsweise die Abstände und Zwischenräume der Stücken nicht groß genug sind, dass sie ineinander eingefügt werden können. Weitere Probleme bei der Realisierung von 3D Dateien können zu dünne Wände von großen Teilen sein, da hier das Risiko von Deformationen besteht. Es ist daher notwendig, die 3D-Dateien an die physikalischen Gesetze und die Zwänge der Produktion anzupassen.

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